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Spielende Kinder auf einer Baustelle (Foto: Aliaksei Lasevich - Fotolia)

Angebote und Arbeitsweise

Nur in der Zusammenarbeit verschiedener öffentlicher und freier Träger, unterschiedlicher Institutionen und gerade auch unter Berücksichtigung der Perspektiven der Familien selbst, kann ein Bild davon entstehen, welche Herausforderungen und Benachteiligungen tatsächlich bewältigt werden müssen. Erst dann können gemeinsame Lösungswege entwickelt werden. Im Rahmen des Projekts werden interdisziplinäre Kooperationspartnerschaften und Netzwerkarbeit weiterentwickelt, ohne Parallelstrukturen zu schaffen.

An diesem Austausch sollen alle beteiligten und interessierten Gruppen teilhaben können. Dabei soll das Dazugehörigkeitsgefühl, das Gefühl eine Stimme zu haben und das Bewusstsein ernst genommen zu werden für Kinder und Familien in benachteiligten Lebenslagen gestärkt werden, um soziale Teilhabe aktiv zu denken und praktisch zu tun.

Ausgewählten Jugendämtern wird für 2,5 Jahre eine halbe Koordinationsstelle zur Verfügung gestellt, ergänzt durch ein Sachkostenbudget und vielfältige Austauschangebote.

Allen Jugendämtern in Westfalen-Lippe steht die Fachberatung zu den Themen Netzwerkarbeit und Gelingendes Aufwachsen offen. Gefördert wird die LWL-Servicestelle aus Mitteln der Auridis Stiftung.

Emsdetten

Sind Eltern unabhängig von sozialer Herkunft oder Status zunehmend verunsichert und fällt es ihnen schwer relevante Entscheidungen für ihre Kinder zu treffen? Haben sich die Bedarfe der Eltern im Hinblick auf notwendige Informationen und Beratung verändert werden?

Die Stadt Emsdetten hat es sich zum Ziel gesetzt Eltern in ihrer Selbstsicherheit zu stärken und die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Fachkräften der Kindertagesbetreuung, OGS und weiteren Angeboten der Schule zu stärken um die verschiedenen Lebenswelten ihrer Kinder aktiv mitzugestalten. 

Der Austausch und Informationsfluss zwischen Unterstützungs- und Beratungsangeboten soll effektiver und elternfreundlicher gestaltet werden, damit diese besser in der Lage sind Entscheidungen für ihre Kinder zu treffen.

Eine intensivere Begleitung der Kinder und Eltern bei institutionellen Übergängen und eine bedarfsorientierte Ausgestaltung wird angestrebt. Die Talente und Interessen von Kindern in Sport, Kultur und Freizeit sollen entdeckt und gefördert werden.

Kreis Paderborn

Wie kann der Übergang von der Kita in die Grundschule, vor allem für Kinder mit besonderem Förderbedarf, optimiert werden und welche Institutionen und Maßnahmen spielen hier eine wichtige Rolle?

Die Bedürfnisse und Anforderungen der Kinder im vorletzten und letzten Kita-Jahr sowie im ersten Schuljahr sollen identifiziert und durch geeignete Maßnahmen individuell bearbeitet werden, besonders bei Kindern mit besonderem Förderbedarf.

Diese Kinder sollen einen freien Zugang zu Bildung und Teilhabe erhalten. Sie sollen an der Gestaltung des Übergangs beteiligt werden. Die Selbstwirksamkeit und Persönlichkeitsentfaltung soll durch das Projekt gefördert werden.

Es soll ein gelingender und glücklicher Übergang gestaltet werden. Schulabbrüche oder –wechsel in der Grundschule sollen vermieden werden.

Warstein

Sind die Chancen für Kinder im Alter von 3 - 8 Jahren potentiell beeinträchtigt, wenn sie von einem Elternteil allein erzogen werden?

Die Selbstwirksamkeit der Eltern soll gestärkt werden. Kinder sollen davon auf ihrem Weg zu einem Gelingenden Aufwachsen direkt profitieren. Desweiteren sollen Erkenntnisse gesammelt und ausgewertet werden, ob der Zugang zu Förder- und Unterstützungsangeboten für alle Kinder im Stadtgebiet Warstein - unabhängig von der familiären Situation - gewährleistet ist und ob es jedem Kind möglich ist, sich nach seinen eigenen Neigungen und Talenten zu entwickeln.

Auridis Stiftung

Die LWL-Servicestelle Gelingendes Aufwachsen - Netzwerke für Kinder wird durch die Auridis Stiftung finanziell unterstützt.

Die Auridis Stiftung setzt sich bundesweit für die Unterstützung und Förderung sozial benachteiligter Kinder ein.

www.auridis.de